Extremismusprävention für die Freie Wohlfahrtspflege
Extremistische Einstellungen und Akteure stellen eine wachsende Herausforderung für die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt dar – dies wird auch in den Diensten und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege immer deutlicher. Der Rechtsextremismus gilt aktuell als die größte Gefahr für unsere demokratische Ordnung. Besonders im digitalen Raum versuchen extremistische Akteure verstärkt, Kinder und Jugendliche gezielt anzusprechen und zu beeinflussen.
Den Berufsgruppen der Freien Wohlfahrtspflege kommt in diesem Kontext eine besondere demokratische Verantwortung zu. Sie leisten einen zentralen Beitrag für das Funktionieren und die Stabilität unserer Gesellschaft. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, brauchen die Mitarbeitenden nicht nur klare Haltung und Orientierung, sondern auch qualifizierende Fortbildungen, die sowohl Wissen über extremistische und populistische Akteure und deren Strategien vermitteln als auch konkrete Handlungsempfehlungen für den beruflichen Alltag bieten.
Im Jahr 2026 führt die Landeszentrale für politische Bildung NRW in Kooperation mit der LAG FW und dem NRW-Verfassungsschutz verschiedene Fortbildungsveranstaltungen durch. Ziel ist es, allen Mitarbeitenden der Freien Wohlfahrtspflege das notwendige Rüstzeug zu vermitteln, um die eigene demokratische Haltung zu stärken und die Handlungssicherheit im Umgang mit extremistischen Ideologien und Akteuren zu erhöhen.
Auf der Seite der LAG FW können Sie sich zu den jeweiligen Veranstaltungen anmelden.
Ansprechpartner
Sven Wagener
Sven.wagener@politische-bildung.nrw.de