Landtag zeigt Ausstellung zu Gedenkstätten in NRW

Über 30 Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Nordrhein-Westfalen erinnern an die Verbrechen des Nationalsozialismus. Der Landtag widmet diesen Orten nun erstmals eine eigene Ausstellung. Sie wird am 3. November 2026 eröffnet.

NS-Geschichte vor der eigenen Haustür

Die Verbrechen des Nationalsozialismus beschränkten sich nicht auf die bekannten Konzentrationslager. Sie geschahen in großen und kleinen Städten ebenso wie in ländlichen Regionen. In Nordrhein-Westfalen machen insgesamt 33 Gedenkstätten und Erinnerungsorte diese Geschichte sichtbar: Sie befinden sich beispielsweise in ehemaligen Synagogen und Gestapo-Gefängnissen oder erinnern an Orte, an denen Menschen Zwangsarbeit leisten mussten.

Ausstellung im Düsseldorfer Landtag 

Die NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte vermitteln Wissen und bieten Raum für Austausch und gesellschaftliche Verständigung. Erstmals stellen sich nun alle nordrhein-westfälischen Gedenkstätten und Erinnerungsorte im Düsseldorfer Landtag in einer eigenen Ausstellung vor. Im Rahmen von Rundgängen und öffentlichen Veranstaltungen des Landtags sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, die Ausstellung zu besuchen.

Mit der Ausstellungseröffnung am 3. November beginnt auch die Besuchstour des Landtagspräsidenten zu vier Gedenkstätten in Nordrhein-Westfalen. Wir stellen sie im November und Dezember auf unserem Instagram-Kanal @lpbnrw vor.

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„Erinnern beginnt vor Ort“

Die heute 33 historischen Orte sind im Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte NRW e.V. vernetzt. Anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar 2026 haben wir den Leiter des Arbeitskreises interviewt.

Zum Interview mit Dr. Stefan Mühlhofer

Im Fokus: Erinnerungskultur und Gedenkstätten

Erinnerungsarbeit gehört zu den Aufgabenschwerpunkten der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen. Eine Übersicht über alle Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Nordrhein-Westfalen finden Sie auf unserer Webseite.

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